(4) Die Lagerbestände, Armaturen und Anlagen werden unter den gleichen Bedingungen wie das rollende Material abgegeben. Während der Ausarbeitung des Vertrages wollten die Briten, dass Deutschland die Wehrpflicht abschafft, aber eine Freiwilligenarmee unterhalten darf. Die Franzosen wollten, dass Deutschland eine Wehrpflichtarmee von bis zu 200.000 Mann aufrechterhält, um den Erhalt einer ähnlichen Truppe zu rechtfertigen. So war die Zulage von 100.000 Freiwilligen im Vertrag ein Kompromiss zwischen den britischen und französischen Positionen. Deutschland hingegen sah die Begriffe so, dass sie gegen jeden potenziellen Feind wehrlos waren. [225] Bernadotte Everly Schmitt schrieb, dass “es keinen Grund zu der Annahme gibt, dass die alliierten Regierungen unaufrichtig waren, als sie zu Beginn von Teil V des Vertrags erklärten … dass Deutschland, um eine allgemeine Reduzierung der Bewaffnung aller Nationen zu erleichtern, zuerst entwaffnen musste.” Ein Mangel an amerikanischer Ratifizierung des Vertrags oder der Beitritt zum Völkerbund ließ Frankreich nicht zur Entwaffnung bereit, was zu einem deutschen Wunsch zur Aufbwaffnung führte. [114] Schmitt argumentierte: “Hätten die vier Alliierten geeint geblieben, hätten sie Deutschland wirklich zur Entwaffnung zwingen können, und der deutsche Wille und die Fähigkeit, anderen Bestimmungen des Vertrags zu widerstehen, hätten entsprechend abgenommen.” [226] Es gab jedoch ein starkes Gefühl, dass Deutschland Frankreich immer noch bedrohte. Viele Franzosen betrachteten die schrecklichen Kosten des Krieges und glaubten, Dass Frankreich weit mehr gelitten habe als Deutschland. Kurz nach dem Vertrag stellte sich Clemenceau zur Wahl zum französischen Präsidenten. Er war empört, als andere Kandidaten gegen ihn antraten. Dann erkannte er, wie bitter viele Menschen über den Vertrag waren. Um den Verlust der Binnenschifffahrtstonnage aus der Ursache, die während des Krieges von den Alliierten und den assoziierten Mächten entstanden ist und die nicht durch die oben vorgeschriebene Restitution wiedergutgemacht werden können, wiedergutzumachen, verpflichtet sich Deutschland, der Reparationskommission einen Teil der deutschen Flussflotte bis zur Höhe des oben genannten Schadens abzutreten.

, sofern diese Abtretung 20 % nicht überschreiten darf. der Flussflotte, wie sie am 11. November 1918 existierte. Die Bestimmungen dieses Teils dieses Vertrags gelten weder für das in den Abschnitten III und IV des Teils X (Wirtschaftsklauseln) dieses Vertrags genannte Eigentum, rechte und interessen, noch für das Produkt ihrer Liquidation, es sei denn, es handelt sich um einen endgültigen Saldo zugunsten Deutschlands nach Artikel 243 Buchstabe a). Innerhalb eines Zeitraums von höchstens sechs Monaten nach Inkrafttreten dieses Vertrags tritt die in Artikel 355 genannte Zentralkommission zusammen, um ein Revisionsprojekt des Mannheimer Übereinkommens auszuarbeiten. Dieses Projekt wird im Einklang mit den Bestimmungen des oben genannten Allgemeinen Übereinkommens erstellt, wenn dies bis zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen worden wäre, und wird den in der Zentralkommission vertretenen Befugnissen Deutschlands vorgelegt und erklärt sich damit einverstanden, an dem so erstellten Projekt festzuhalten. Die aufeinanderfolgenden Raten, einschließlich des oben genannten Betrags, die Von Deutschland zur Befriedigung der oben genannten Forderungen gezahlt werden, werden von den alliierten und assoziierten Regierungen in Anteilen geteilt, die von ihnen im Voraus auf der Grundlage der allgemeinen Gerechtigkeit und der Rechte jedes Staates festgelegt wurden.